Wer dahintersteht

Über Korrevia

Korrevia ist eine KI-gestützte Korrekturhilfe für Lehrkräfte — entwickelt von einem Lehrer, der lange in der IT gearbeitet hat und wieder unterrichtet. Die Idee ist einfach: Die KI schlägt vor, die Lehrkraft entscheidet. Und Schülerdaten werden geschützt, bevor eine KI sie überhaupt sieht.

Daniel Monninger

Gymnasiallehrer mit Abschluss in Mathematik und Sport. Danach 13 Jahre in IT-Projekten — als Softwareentwickler, Leiter der Softwareentwicklung, Inhouse-Berater und IT-Enterprise-Architekt. Zuletzt rund fünf Jahre Beratung der öffentlichen Verwaltung im IT-Umfeld. Seit dem Schuljahr 2026/27 steht er wieder selbst vor der Klasse und unterrichtet Mathematik, Sport, Informatik und Wirtschaft — die Praxis des Lehrerzimmers fließt so direkt in die Entwicklung ein.

Korrevia sitzt in Malchow in Mecklenburg-Vorpommern. Erreichbar ist Daniel Monninger direkt unter kontakt@korrevia.de.

Warum es Korrevia gibt

Wer Klassenarbeiten korrigiert, kennt die Rechnung: 28 Arbeiten, jede eine halbe Stunde oder mehr, und das mehrmals im Halbjahr. Gleichzeitig ist KI plötzlich gut genug, um Handschrift zu lesen und Antworten einzuschätzen. Viele Lehrkräfte probieren deshalb Chat-Assistenten aus — mit echten Schülerarbeiten in privaten Konten, ohne Vertrag und ohne Kontrolle der Schule.

Korrevia soll den dritten Weg möglich machen: echte Entlastung bei der Korrektur, ohne den Datenschutz und ohne die pädagogische Verantwortung aus der Hand zu geben. Dafür braucht es beides — das Lehrerzimmer und die IT-Abteilung. Genau diese Kombination steckt in Korrevia.

Grundsätze

  • Die KI schlägt vor, Sie entscheiden. Jeder Punkt entsteht durch die Entscheidung der Lehrkraft — markierte Vorschläge einzeln, unauffällige ausdrücklich beim Abschließen; eine Arbeit lässt sich ohne sie nicht abschließen. Die KI vergibt keine Noten: Korrevia schlägt die Note aus den Punkten und dem Notenschlüssel der Lehrkraft vor, festgelegt wird sie von der Lehrkraft (beim Raster ergibt sie sich aus der festen Verrechnung).
  • Kein Punkt ohne Begründung. Jeder Vorschlag nennt das Kriterium und die Begründung, dazu Belege aus der Schülerantwort; fehlen Beleg und Begründung, schlägt Korrevia 0 Punkte vor und markiert die Zeile zur Prüfung.
  • Datenschutz als Architektur. Namen werden lokal geschwärzt, bevor ein externer KI-Dienst die Arbeit sieht; ohne Freigabe der Lehrkraft verlässt keine Seite den Server — weder einer Arbeit noch von Aufgabenblatt und Lösung. Hosting in Deutschland.
  • Ehrlichkeit vor Werbung. Keine gekauften Logos, keine erfundenen Nutzerzahlen, Grenzen offen benannt — auf der Website, in den Unterlagen und in der Anwendung.
  • Fachlich fundiert. Operatoren und Kriterien der IQB-Abituraufgabenpools, Erkenntnisse der Bewertungsforschung, eigene Messungen gegen typische Schwächen von Sprachmodellen.
  • Finanziert durch Lizenzen, nicht durch Daten. Kein Tracking, keine Werbung, kein Verkauf von Daten — auch nicht auf dieser Website.

Wo Korrevia heute steht

Korrevia ist im Pilotbetrieb: Lehrkräfte testen den kompletten Ablauf, zunächst mit Beispielarbeiten, und Schulen prüfen die Unterlagen. Rückmeldungen aus der Praxis fließen laufend in die Entwicklung ein. Was technisch und organisatorisch dahintersteht, ist auf der Seite Sicherheit & Datenschutz-Architektur offen beschrieben.

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